HOW TO LEARN GERMAN

German B2 Careers and the Modern Workplace: Nominalisation & Quiz

Learn · Practice · Improve

In this German B2 lesson you learn to talk and write about careers, job applications, home office and the modern workplace. The grammar focus is nominalisation: turning verbs into nouns (bewerben → die Bewerbung) and back again, a key skill for formal letters, reports and the reading and writing parts of the Goethe-Zertifikat B2 and telc Deutsch B2.

What you will be able to do

  • I can understand job adverts, articles and reports about working conditions and new forms of work.
  • I can write a formal application or e-mail to an employer using appropriate, fairly formal language.
  • I can turn verbal sentences into compact nominal phrases (and back) to vary my style.
  • I can discuss the advantages and disadvantages of home office, part-time work and flexible hours.
  • I can talk about my own professional experience, strengths and plans for further training.

Key vocabulary

Learn every noun with its article and plural, and learn the verb and noun of a word family together (bewerben – die Bewerbung): that is exactly what nominalisation trains.

GermanEnglishExample
sich bewerben (bewirbt sich, hat sich beworben) um + Akk.to apply forSie bewirbt sich um eine Stelle als Ingenieurin.
die Bewerbung, -enapplicationMeine Bewerbung habe ich online abgeschickt.
die Stellenanzeige, -njob advertDie Stellenanzeige ist seit gestern online.
der Lebenslauf, LebensläufeCV, résuméBitte schicken Sie uns Ihren Lebenslauf.
das Vorstellungsgespräch, -ejob interviewDas Vorstellungsgespräch findet am Montag statt.
der Arbeitgeber, – / die Arbeitgeberin, -nenemployerMein Arbeitgeber bietet flexible Arbeitszeiten an.
der Arbeitnehmer, – / die Arbeitnehmerin, -nenemployeeArbeitnehmer haben Anspruch auf Urlaub.
die Fachkraft, Fachkräfteskilled workerIn der Pflege fehlen viele Fachkräfte.
der Fachkräftemangel (no pl.)shortage of skilled workersDer Fachkräftemangel betrifft viele Branchen.
die Branche, -nsector, industryIn welcher Branche arbeiten Sie?
die Arbeitsbedingungen (pl.)working conditionsDie Arbeitsbedingungen haben sich verbessert.
das Homeoffice, -sworking from homeIch arbeite zwei Tage pro Woche im Homeoffice.
die Gleitzeit (no pl.)flexitimeDank Gleitzeit kann ich später anfangen.
die Teilzeit / die Vollzeitpart-time / full-timeSeit der Geburt ihres Sohnes arbeitet sie in Teilzeit.
die Vereinbarkeit von Familie und Berufwork–family balanceDie Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mir wichtig.
das Gehalt, GehältersalaryÜber das Gehalt kann man verhandeln.
verhandeln (hat verhandelt) über + Akk.to negotiateWir verhandeln noch über den Vertrag.
die Weiterbildung, -enfurther trainingDie Firma bezahlt meine Weiterbildung.
die Beförderung, -enpromotionNach drei Jahren bekam er eine Beförderung.
kündigen (hat gekündigt)to resign; to give noticeSie hat ihre Stelle zum Monatsende gekündigt.
die Kündigung, -ennotice, dismissalDie Kündigung muss schriftlich erfolgen.
die Voraussetzung, -enrequirementGute Englischkenntnisse sind eine Voraussetzung.
die Kenntnisse (pl.)knowledge, skillsSie hat sehr gute IT-Kenntnisse.
die Belastung, -enstrain, pressureStändige Erreichbarkeit ist eine große Belastung.

Useful phrases

Sehr geehrte Damen und Herren,Dear Sir or Madam, (formal letter opening, no name known)
Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen.I read your job advert with great interest. (formal)
Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als …I hereby apply for the position of … (formal)
Ich verfüge über mehrjährige Erfahrung im Bereich …I have several years of experience in … (formal)
Zu meinen Stärken gehören Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit.My strengths include teamwork and reliability.
Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.I would be very happy to be invited to an interview. (standard closing sentence)
Mit freundlichen GrüßenYours sincerely / Kind regards (formal sign-off, no comma after it)
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?What does a typical working day look like at your company? (interview question)
Gibt es die Möglichkeit, teilweise im Homeoffice zu arbeiten?Is it possible to work from home some of the time?
Ich möchte mich beruflich weiterentwickeln.I would like to develop professionally.
Ich bin gerade total im Stress.I am really stressed at the moment. (informal)
Hast du schon was von der Firma gehört?Have you heard anything from the company yet? (informal, was = etwas)

Grammar: Nominalisation (verb → noun) and back

Written German, especially in job adverts, official letters, news and reports, often uses nouns where spoken German uses verbs. This “nominal style” is compact and formal. At B2 you should understand it easily and be able to switch between the two styles.

1. How nouns are formed from verbs

PatternGenderExamples
verb stem + -ungalways diebewerben → die Bewerbung; entscheiden → die Entscheidung; verbessern → die Verbesserung; einstellen → die Einstellung
infinitive as a nounalways dasarbeiten → das Arbeiten; lernen → das Lernen; beim Schreiben, zum Entspannen
verb stem without ending (often with vowel change)mostly deranrufen → der Anruf; beginnen → der Beginn; verkaufen → der Verkauf; abschließen → der Abschluss; einsteigen → der Einstieg
stem + -emostly diesuchen → die Suche; absagen → die Absage; zusagen → die Zusage; helfen → die Hilfe
special forms (learn them)variesteilnehmen → die Teilnahme; ankommen → die Ankunft; kennen → die Kenntnis; ergeben → das Ergebnis
adjective + -heit / -keit / -itätalways diezufrieden → die Zufriedenheit; erreichbar → die Erreichbarkeit; flexibel → die Flexibilität

2. What happens to the rest of the sentence

When the verb becomes a noun, the other parts of the clause change too:

  • The object becomes a genitive (or von + dative): Die Firma stellt neue Mitarbeiter ein. → die Einstellung neuer Mitarbeiter
  • The subject becomes a genitive, a possessive or durch + accusative: Der Chef entscheidet. → die Entscheidung des Chefs / seine Entscheidung
  • An adverb becomes an adjective: schnell antworten → die schnelle Antwort
  • A fixed preposition stays: sich bewerben um → die Bewerbung um; teilnehmen an → die Teilnahme an
  • The conjunction of a subordinate clause becomes a preposition (see table).
Verbal style (clause)Nominal style (phrase)Example
nachdem / alsnach + Dat.Nachdem sie das Studium abgeschlossen hatte, … → Nach dem Abschluss ihres Studiums …
bevorvor + Dat.Bevor er die Stelle antritt, … → Vor dem Antritt der Stelle …
währendwährend + Gen.Während sie arbeitet, … → Während der Arbeit …
weil / dawegen / aufgrund + Gen.Weil die Kosten steigen, … → Wegen des Kostenanstiegs …
obwohltrotz + Gen.Obwohl er viel Erfahrung hat, … → Trotz seiner großen Erfahrung …
wenn / fallsbei + Dat.Wenn man die Arbeitszeit verkürzt, … → Bei einer Verkürzung der Arbeitszeit …
um … zu / damitzur / zum + Dat.Um die Qualität zu verbessern, … → Zur Verbesserung der Qualität …
indemdurch + Akk.Indem man Gleitzeit einführt, … → Durch die Einführung von Gleitzeit …
seit(dem)seit + Dat.Seitdem er befördert wurde, … → Seit seiner Beförderung …

Rule to remember: verb → noun, object → genitive, adverb → adjective, conjunction → preposition; going back, you simply reverse each step.

  • Nach der Unterzeichnung des Vertrags beginnt die Probezeit. (= Nachdem der Vertrag unterzeichnet worden ist, …)
  • Wegen der hohen Belastung hat sie gekündigt. (= Weil die Belastung so hoch war, …)
  • Zur Gewinnung neuer Fachkräfte bietet die Firma Homeoffice an. (= Um neue Fachkräfte zu gewinnen, …)
  • Bei Fragen zur Bewerbung wenden Sie sich bitte an Frau Lange. (= Wenn Sie Fragen zur Bewerbung haben, …)
  • Trotz der guten Bezahlung war er mit der Stelle unzufrieden. (= Obwohl er gut bezahlt wurde, …)
  • Beim Schreiben des Lebenslaufs sollte man genau sein. (= Wenn man den Lebenslauf schreibt, …)

Typical mistake: ✗ die Einstellung von neue Mitarbeiter → ✓ die Einstellung neuer Mitarbeiter (or von neuen Mitarbeitern). The former object needs the genitive, or von + dative with the correct dative ending.

3. Nominalised infinitives: capital letter

Any infinitive can become a neuter noun. It is then always written with a capital letter; you see this especially often after beim (= bei dem), zum (= zu dem) and das: beim Arbeiten (while working), zum Lernen (for learning), das ständige Telefonieren. This form describes the activity itself, whereas -ung nouns often describe the process or result: das Bewerben (the act of applying) – die Bewerbung (the application, also the documents).

Read: Die Zukunft der Arbeit

Flexibel, digital – und anstrengend?

In den letzten Jahren hat sich die Arbeitswelt stark verändert. Homeoffice, das früher in vielen Firmen undenkbar war, gilt heute in vielen Büros als selbstverständlich. Zahlreiche Angestellte arbeiten inzwischen mindestens einen Tag pro Woche von zu Hause aus.

Für die Beschäftigten bringt diese Entwicklung viele Vorteile: Der Wegfall langer Arbeitswege spart Zeit und Geld, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird leichter. Auch die Arbeitgeber profitieren davon. Bei der Suche nach Fachkräften ist ein flexibles Arbeitsmodell oft ein wichtiges Argument, denn der Fachkräftemangel betrifft mittlerweile fast alle Branchen.

Doch die Veränderung hat auch Schattenseiten. Psychologen warnen vor einer Vermischung von Arbeit und Freizeit. Wer ständig erreichbar ist, findet am Abend kaum Erholung. Außerdem fehlt vielen der persönliche Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen. Besonders für Berufseinsteiger ist das Lernen von erfahrenen Mitarbeitern schwieriger geworden, weil spontane Gespräche im Büro seltener stattfinden.

Die Lösung sehen viele Unternehmen in hybriden Modellen: Die Mitarbeitenden verbringen einige Tage im Büro und arbeiten an den übrigen Tagen mobil. Wichtig ist dabei eine klare Absprache im Team. Wer an welchem Tag im Büro ist, sollte für alle sichtbar sein, damit Besprechungen sinnvoll geplant werden können. Zur Vermeidung von Überlastung führen manche Firmen feste Zeiten ein, in denen niemand E-Mails beantworten muss.

Fest steht: Die Arbeit der Zukunft wird flexibler. Ob sie auch gesünder wird, hängt von ihrer Gestaltung ab – und zwar durch Arbeitgeber und Beschäftigte gemeinsam.

Gist: home office brings flexibility and saves commuting, but blurs work and free time; hybrid models with clear rules are seen as the solution. Glossary: der Wegfall = elimination, die Schattenseite = downside, die Erholung = rest, recovery, die Absprache = agreement.

Memory tricks

  • The “female suffix club”: -ung, -heit, -keit, -schaft, -ion, -tät are (almost) always die – rare exceptions with -ion are words like der Spion or das Stadion. Say it as a chant: “Ung-heit-keit-schaft-ion-tät – die, die, die!“
  • Bridge to English: German -ung often matches English -ing or -tion: die Bewerbung (applying, application), die Einführung (introducing, introduction), die Weiterbildung (further training).
  • Infinitive nouns are “activities in a box” – the box is always das: das Arbeiten, beim Arbeiten, zum Arbeiten. If you see beim or zum + verb, write a capital letter.
  • Conjunction → preposition pairs often share the first letters: nachdem → nach, bevor → vor, weil → wegen, während → während. The odd ones out to learn by heart: obwohl → trotz, wenn → bei, um … zu → zum/zur, indem → durch.
  • Short stem nouns are often masculine and “short like a man’s grunt”: der Anruf, der Beginn, der Verkauf, der Abschluss, der Einstieg.
  • Mini-story to link the words: Nach der Bewerbung kam die Einladung, nach dem Vorstellungsgespräch die Zusage, nach drei Jahren die Beförderung – und nach zu viel Belastung die Kündigung.

Flashcards

Say the answer aloud, then tap to check. Repeat tomorrow and in 3 days.

die Bewerbung, -enapplication
der Lebenslauf, LebensläufeCV, résumé
das Vorstellungsgesprächjob interview
die Fachkraft, Fachkräfteskilled worker
die Gleitzeitflexitime
die Beförderungpromotion
die Voraussetzungrequirement
das Gehalt (plural?)die Gehälter
entscheiden → Nomen?die Entscheidung
teilnehmen → Nomen?die Teilnahme
anrufen → Nomen?der Anruf
erreichbar → Nomen?die Erreichbarkeit
obwohl → Präposition?trotz + Genitiv
um … zu → Präposition?zum / zur + Dativ
indem → Präposition?durch + Akkusativ
Bei Verspätung des Zuges … → Nebensatz?Wenn der Zug Verspätung hat, …
die Einstellung ___ (neue Kollegen)neuer Kollegen

Practice questions

Choose the correct answer. The explanation appears after you answer. Questions 10–11 refer to the text “Die Zukunft der Arbeit“.

  1. Welches Nomen gehört zu „sich bewerben“?

    Stem bewerb- + -ung = die Bewerbung. All -ung nouns are feminine; the other forms do not exist.

  2. What is the plural of das Gehalt?

    Das Gehalt forms its plural with umlaut + -er: die Gehälter, like das Land – die Länder.

  3. „Nachdem sie das Studium abgeschlossen hatte, fand sie sofort eine Stelle.“ → „___ dem Abschluss ihres Studiums fand sie sofort eine Stelle.“

    nachdem (after) becomes nach + dative. Vor would mean “before”, während “during”, and both während and trotz need the genitive.

  4. „Weil die Kosten stark gestiegen sind, erhöht die Firma die Preise.“ → „___ des starken Kostenanstiegs erhöht die Firma die Preise.“

    weil (cause) becomes wegen + genitive. Trotz expresses the opposite (concession), and bei / durch do not take the genitive.

  5. Welche Nominalisierung entspricht dem Satzteil „Um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, …“?

    um … zu becomes zur (feminine noun die Verbesserung), and the former object takes the genitive plural der Arbeitsbedingungen.

  6. Die Firma plant die Einstellung ___ Mitarbeiter.

    The object becomes a genitive. Genitive plural without an article takes the strong ending -er: die Einstellung neuer Mitarbeiter.

  7. „Trotz seiner langen Berufserfahrung bekam er die Stelle nicht.“ Welcher Nebensatz hat dieselbe Bedeutung?

    trotz + genitive expresses a concession and corresponds to obwohl. weil would give a cause, which does not make sense here.

  8. Which noun is masculine?

    der Anruf is a stem noun (from anrufen), which is typically masculine. -ung, -keit and most -e nouns are feminine: die Kündigung, die Absage, die Erreichbarkeit.

  9. Beim ___ des Lebenslaufs sollte man sehr genau sein.

    After beim the infinitive is used as a noun, so it is capitalised: beim Schreiben (while writing).

  10. Richtig oder falsch? Laut Text war Homeoffice früher in den meisten Firmen ganz normal.

    The text says home office “war früher in vielen Firmen undenkbar” (was unthinkable in many companies), so the statement is false.

  11. Richtig oder falsch? Einige Firmen legen Zeiten fest, in denen man keine E-Mails beantworten muss.

    The text says: “Zur Vermeidung von Überlastung führen manche Firmen feste Zeiten ein, in denen niemand E-Mails beantworten muss.” So it is true.

  12. Sprachbausteine (Bewerbung): „Ich habe Wirtschaft studiert und verfüge ___ mehrjährige Erfahrung im Vertrieb.“

    The fixed expression is verfügen über + Akkusativ (to have, to possess) – a typical formal phrase in applications and a classic Sprachbausteine gap.

Checklist

  • I can name the main word-formation patterns (-ung, infinitive, stem noun, -e, -heit/-keit) and their genders.
  • I can turn a subordinate clause with weil, obwohl, nachdem, wenn, um … zu into a prepositional phrase and back.
  • I can put the former object into the genitive correctly.
  • I can write the opening and closing sentences of a formal job application.
  • I can discuss the pros and cons of home office and flexible work.

Next, you will meet the passive with modal verbs in the lesson on science and technology; to practise the formal writing task, try the B2 mock exams and the B2 writing skill guide.